Biographie

Ludger Weß studierte Biologie und Chemie und arbeitete vor seiner Tätigkeit als Wissenschaftsjournalist als Molekularbiologe an der Universität Bremen. Er schreibt seit den 1980er Jahren regelmäßig über wissenschaftliche, ökonomische, historische, rechtliche und ethische Aspekte von Wissenschaft und Technik; Schwerpunkte sind Gen- und Biotechnologie. Seine Artikel erschienen im Stern, der Woche und der Financial Times Deutschland ebenso wie in internationalen Fachmedien. Ein Sachbuch zu den Anfängen der Genforschung, Die Träume der Genetik, erschien 1998 in 2. Auflage. 2006 gehörte er zu den Gründern von akampion, das innovative Unternehmen bei ihrer Kommunikation berät. Ludger Weß ist promovierter Wissenschaftshistoriker, Mitglied der National Association of Science Writers und lebt in Hamburg.

Die Beiträge auf dieser Seite geben seine persönliche Meinung wieder.

Meilensteine

7 Jahre – erster Forscherehrgeiz: Studium von Froschlaich, Kaulquappen, Räder- und Pantoffeltierchen mit dem Schülermikroskop
8 Jahre – Rauswurf aus dem Messdieneramt
11 Jahre – Aufnahme altsprachliches Gymnasium
13 Jahre – Erste Spiegelreflex
14 Jahre – Biohacking in Mutters Küche: Herstellung von petite-Mutanten von S. cerevisiae mit Hilfe von Benzo(a)pyren
15 Jahre – Teilnahme Jugend forscht
16 Jahre – Redakteur Schülerzeitung „rostra“
18 Jahre – Chemiestudium
21 Jahre – Afghanistan-Aufenthalt
23 Jahre – Biologiestudium
24 Jahre – Tankwart
26 Jahre – Molekularbiologe
27 Jahre – Freizeitimker
29 Jahre – frustriert vom Studium der Schleimpilze
30 Jahre – wissenschaftshistorische Forschung
31 Jahre – zum ersten Mal Vater
33 Jahre – zum zweiten Mal Vater
34 Jahre – erste Veröffentlichungen zu Genetik, Rassenhygiene, B-Waffen und Gentechnik

Weitere Meilensteine: Beiträge in Büchern und Zeitschriften führen zu Eierwürfen auf einen Kieler Professor, zum Rauswurf beim „Stern“ sowie zu Drohanrufen von Pressesprechern und Verbandsvorsitzenden, jedoch nie zu Gegendarstellungen oder juristischen Auseinandersetzungen.