Wie man Jugendliche indoktriniert

Okt 8

Am 1.10.2016 strahlte der von ARD und ZDF gemeinsam betriebene Kinderkanal den Beitrag „Zukunftsmacher Ludwig“ aus, in dem ein etwa 14jähriger Junge sein Publikum vor „genmanipulierten Pflanzen“ warnte. Der kurze Beitrag enthielt keine einzige wahre Aussage, sondern gab in konzentrierter Form die Angstpropaganda von „Greenpeace e.V.“ und „Umweltinstitut München e. V.“ wieder, zwei Vereinen, die den

Natur ohne Menschen

Sep 26

Im Wald ist das Verlassen der Wege heute verboten. Zoos sind noch erlaubt – die Forderung nach ihrem Verbot ist in grünen Kreisen jedoch inzwischen en vogue, ebenso das Verbot von Tierdarbietungen im Zirkus. In der ZEIT erschien in dieser Woche ein Plädoyer für die Abschaffung von Aquarien. Geht es nach Veganern und Tierrechtlern, müssen nicht nur

Zwei-Klassen-Chemie

Sep 17

Umweltschützer, Biobauern und Grüne engagieren sich derzeit sehr stark in Sachen Pflanzenschutz. Während sie gegen Glyphosat auf die Straße gehen und die EU-Kommission für ihre Entscheidung, die Zulassung von Glyphosat zu verlängern, heftig kritisieren, fordern sie von derselben Kommission die Zulassung von Kaliumphosphonat als Mittel gegen Pilzerkrankungen im Ökolandbau. Grüne Ministerinnen genehmigten in diesem Sommer

Plötzlich Bio – ein Pestizid aus der Chemiefabrik soll Naturstoff werden

Aug 28

Biobauern berichten in diesem Jahr über herbe Ernteverluste bei Wein, Kartoffeln und anderen Nutzpflanzen. Ursache ist nicht etwa die feuchte Witterung, sondern die Weigerung der Biobauern, moderne Fungizide einzusetzen, um ihr Biozertifikat und damit die Aussicht auf Premiumpreise nicht aufs Spiel zu setzen (s. den Beitrag über Lebensmittelverschwendung). Sie nutzten stattdessen Fungizide aus dem 19.

Schluss mit der Verschwendung!

Aug 27

Supermärkte stehen in Deutschland schon lange am Pranger, weil sie zu verschwenderisch mit Lebensmitteln umgehen und Obst und Gemüse vorschnell in der Abfalltonne entsorgen. „Das Problem Lebensmittelverschwendung ist angesichts des Hungers in der Welt und den unnötigen Klima- und Umweltschäden nicht akzeptabel“, schrieb die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen 2012 in einem offenen Brief

„An absolute no-go“ – a European organic opinion leader goes CRISPR 

Apr 21

European activists opposing all forms of modern genetics have a new defector. The heretic is no other than Urs Niggli, for more than 25 years Director of the Switzerland-based Research Institute of Organic Agriculture (Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau, FiBL). FiBL is one of the world’s leading organic farming information and research centers located in Switzerland with branches in Germany and Austria. It is internationally respected for its research in the organic agricultural community and beyond. While FiBL has been among the first outspoken critics of genetic engineering in the past (and claims responsibility for the GMO ban installed in Switzerland), it’s director now has adopted a more balanced view. But when he spoke out in an interview in the German-language newspaper Die Tageszeitung taz, published April 6,  Niggli found himself in the focus of a shitstorm by NGOs and lobby groups of organic agriculture. At present, he no longer speaks to the media. (article est disponible en Frenche ici.)

Naturschutz – Über Zielkonflikte

Apr 6

Im Urlaub auf Lanzarote habe ich nach 20 Jahren die Caldera des los Cuervos wieder besucht, den ersten Vulkan, der beim verheerenden fünfjährigen Ausbruch von 1730 bis 1735 entstand. Der „Rabenkessel“ ist etwa 90 Meter hoch, ein markanter Kegel, der sich aus einer Landschaft aus scharfkantiger Lava erhebt. IMG_0001Der Hamburger Grafiker Wolfgang Werkmeister hat ihn eindrucksvoll in einer Radierung seines Lanzarote-Zyklus festgehalten. Man kann den Krater betreten, denn an der Nordseite sprengte kurz nach dem Ausbruch der Druck der noch kochenden Lava einen Teil der Wand weg. Eines der Trümmerstücke, etwa 15 mal 20 Meter groß, wurde dabei gut 150 Meter weit mitgerissen und liegt noch heute dort.IMG_0007 Durch die entstandene Öffnung lässt sich der Kraterboden betreten. Man muss innen ein Stück die Flanke hinuntersteigen, der Boden liegt ca. 20 Meter tiefer als das Lavafeld, das den Kegel umgibt. Asche und die etwas größeren Lava-Pilli, die den Boden aus erkalteter Lava früher bedeckten, wurden nämlich jahrelang mit LKW für die Verwendung in Landwirtschaft und Straßenbau abgefahren. Auch heute noch besteht der Boden aus diesem Material. Darauf liegen kleinere Lavablöcke, die vermutlich von den Kraterwänden heruntergestürzt oder bei der Nutzung hierher geraten sind.

Grüne fordern gesünderen Alkohol!

Feb 25

„Bei krebserregenden und hormonwirksamen Stoffen gibt es keine Untergrenze, unter der sie sicher sind. Sie können selbst in kleinsten Mengen eine gesundheitsschädigende Wirkung entfalten.“ Das schreibt ein Verein mit dem hochtrabenden Namen „Umweltinstitut München“, der im Wesentlichen aus einem Kampagnenbüro in der Münchener Innenstadt besteht und sich nach eigenen Angaben „für den ökologischen Landbau einsetzt“. Er

Wie man Säuglinge für politische Kampagnen missbraucht

Feb 16

Schon in der Antike wusste man – der griechische Historiker Thukydides hat darüber geschrieben -, dass Angst eine Haupttriebkraft für das politische Handeln ist. Mit Angst gewinnt man Unterstützer und zieht das Wahlvolk auf seine Seite.

Niemand beherzigt diese Erkenntnis heute so perfekt wie Umweltschutz-NGOs und ihre Lobbyisten in Parteien und Parlamenten. Die größte Angst kann man schüren, wenn man Müttern einredet, ihre Kinder würden vergiftet – durch Impfstoffe, Vitamin D, Fluor im Trinkwasser oder Gift in der Nahrung. Auf die Spitze treiben lässt sich die Angst durch die Behauptung, Mütter würden ihren Kindern durch das Stillen schwerste Gesundheitsschäden  zufügen.

Genau mit dieser Behauptung – Muttermilch sei durch „wahrscheinlich krebserregendes Pflanzengift“ verseucht -, ging die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Juni 2015 an die Öffentlichkeit. Die Fraktion hatte eine Untersuchung von 16 Muttermilchproben in Auftrag gegeben und gab am 26.6.15 bekannt, ein „Labor in Leipzig“ habe in allen 16 Proben „Glyphosatrückstände über dem für Trinkwasser zulässigen Rückstandshöchstgehalt von 0,1 ng/ml (Nanogramm pro Milliliter)“ gefunden.

Kaffeetrinken – Gefahr oder Risiko?

Feb 7

Kennen Sie den Unterschied zwischen Gefahr und Risiko? Letzte Woche kam ein Päckchen aus Australien: ein Kaffeebecher, entworfen von James Kennedy, einem Chemielehrer aus Haileybury. Das Etikett zählt lauter Chemikalien auf, die in einer Tasse Kaffee nachweisbar sind und eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Es handelt sich samt und sonders um Stoffe, die aus

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